Aktuelle Informationen zur Sturzflut!!
Ein ganz herzliches Dankeschön an alle, die bereits bzgl. der Sturzflut in Nepal gespendet haben!!!
Wir sind überwältigt über die Hilfe und den Rückhalt, den wir von Ihnen allen erfahren dürfen.
Mittels der ersten Spenden konnten bereits zusammen mit der „Kleinen Hilfe Degendorf e.V.“ und dem Kopan Kloster Hilfspakete an die Opfer der Flut verteilt werden. Hier ein ganz herzliches Dankeschön, dass wir uns hier so schnell beteiligen und helfen konnten. Hunderte Familien wurden mit Familienzelten, Matratzen und Kochutensilien ausgestattet!


Außerdem konnte Bharat, unser Koordinator aus Kathmandu, weitere Hilfsgüter an Flutopfer verteilen, die nun vorübergehend in buddhistischen Klöstern in Kathmandu untergebracht sind.
Selbst Bharat, der schon viel Leid und Krisensituationen miterlebt hat, ist überwältigt von den Erzählungen der Opfer und schreibt:
„The situation is very gloomy and all of them have lost their families and loved ones in the flood. While hearing their stories it is hearthbreaking and terrible how they suffered and suffering during the time of floods.”
Aktuell ist Bharat dabei, Gaszylinder zum Kochen für die Flutopfer zu besorgen und zu verteilen, die in Nepal momentan wegen dem politischen Konflikt im Iran Mangelware sind. In Nepal wird fast ausschließlich mit Gas gekocht. Auch Decken, Kochutensilien und Hygieneartikel werden aktuell an die Bedürftigen verteilt.



Neben der akuten Hilfe mit Ausstattung haben bereits die Planungen für eine Unterstützung derjenigen Kinder begonnen, die durch die Flut Waisen oder Halbwaisen wurden. Momentan leben diese traumatisierten Kinder zumeist bei Verwandten oder auch in Klöstern. Sie benötigen wieder einen geregelten Alltag mit Schulbesuch und Freunden und die Familien, welche sie aktuell aufgenommen haben, brauchen finanzielle Hilfe. Hier werden wir mit Spendengeldern ein längerfristiges Hilfskonzept entwickeln.
Weitere Spenden können wir dringend gebrauchen!
Falls jemand selber eine kleine Spendenaktion starten möchte, bieten wir hier diesbezüglich einen kleinen Flyer zum Downloaden an: PDF – Flyer zum Spendenaufruf
Herzlichen Dank!!
Hier noch ein paar erschreckende Daten zu Ihrer Information, welche wir von Bharat bekommen haben:
- 1400 Tote wurden bisher geborgen, mehr als 5000 Menschen werden noch vermisst
- 13 Wasserwerke wurden zerstört, es fehlen nun 759 Megawatt an Strom
- 69 km an Straßen wurden zerstört und 53 Brücken
- 1800 ha landwirtschaftliche Fläche wurde in Schlamm, Geröll und Sand verwandelt
- 17 Banken samt Geldanlagen wurden vernichtet
- 7570 private Haushalte und 48 öffentliche Gebäude wurden zerstört
- 18 Schulen und 7 Krankenstationen wurden zerstört
- 30 historische und kulturelle Stätten sind vernichtet
Sturzflut – Spendenaufruf
Der Name unseres Vereins‚ Hilfe für Betrawati / Help the Children e. V. (HTC) hat mit der Sturzflut in Nepal eine neue Bedeutung bekommen. Betrawati ist, oder besser war, ein Ort am Fluss Trishuli in der Region Nuwakot in Nepal. Dort, wie in vielen anderen Orten entlang des Trishuli Flusses, fand am 26. August 2026 eine schreckliche Sturzflut statt, die hunderten Menschen das Leben und tausenden ihre Angehörigen und ihr Zuhause kostete.
Der Ort Betrawati ist fast vollständig von der Schlammwelle fortgerissen worden. Das ehemalige Patenmädchen Sushila P. lebt einige Kilometer flussabwärts. Auch deren Wohnort ist komplett zerstört. Sie schrieb „We lost each and everything.“
Eine unbeschreibliche Katastrophe ist eingetreten. Die Region ist nur noch über Hubschrauber zu erreichen, was Erste Hilfe enorm erschwert. Keine Nahrung, keine medizinische Versorgung, kein Strom, kein Wasser, nur Ungewissheit. Wir werden die Menschen in der betroffenen Region unterstützen, sobald dies möglich ist.
Hier zwei Zeitungsartikel aus der Region des Vereinssitzes:
2026-09-01_Zeitungsartikel PNP Deggendorf
2026-09-02_Zeitungsartikel Deggendorf aktuell
Unser frühere Patenjunge, Bikash B, inzwischen Ingenieur für Umwelttechnik, hat uns folgende Bilder geschickt:






Wenn Sie sich mit einer Spende beteiligen möchten, geben Sie bitte auf der Überweisung das Stichwort „Sturzflut Betrawati“ an. Vielen Dank!
Spendenkonto: Hilfe für Betrawati / Help the Children e. V. (HTC)
Raiffeisenbank Deggendorf
IBAN: DE80 7416 0025 0000 5249 80
BIC: GENODEF1DEG
Wer eine Spendenquittung möchte, bitte die vollständige Adresse angeben.
Bis zu einem Betrag von 300 Euro reicht jedoch auch eine Kopie des Kontoauszugs zur Vorlage beim Finanzamt.
Wir danken Ihnen für Ihre Hilfe!!

Der gemeinnützige Verein Hilfe für Betrawati e.V. (HTC) vermittelt seit 1999 Patenschaften für Kinder in Nepal, einem der 10 ärmsten Länder der Erde. Durch die Unterstützung ihrer Pateneltern können diese Kinder die Schule besuchen. Der Vereinsvorstand arbeitet ehrenamtlich. Alle Spenden und Patenschaftsgelder kommen ohne Abzug den Kindern zugute. In Nepal setzt unser Mitarbeiter Bharat Krishna Rana (Bild oben) die gemeinsam beschlossenen Pläne verantwortungsvoll um. Dabei unterstützt ihn ein engagiertes Team von nepalesischen Mitarbeitern wie Lehrer, Krankenpfleger und Hilfskräfte.

Der Verein wurde von 1999 von Utz Benkel (zweites Bild) gegründet. Im Rahmen einer zuerst privaten Initiative vermittelte er ab 1997 Patenschaften im Gebiet Betrawati. Er hatte während einer Trekkingtour die bedrückende Lebenssituation vieler Familien kennengelernt und entwickelte daraus die Idee einer Hilfsorganisation zur Förderung von Schulbildung und zur Unterstützung der Eigenverantwortung für die Gestaltung der Lebensbedingungen. Bis 2001 leitete er das Projekt und den Verein.

Brigitte und Peter Jacobi (drittes Bild) übernahmen den Vorsitz des Vereins in Anschluss und haben „Hilfe für Betrawati e.V.“ in den folgenden Jahren in sehr intensiver Arbeit und enormen persönlichem Engagement (mit fast jährlichen, privat finanzierten Besuchen in Nepal) zu seiner heutigen Größe aufgebaut.

Im Januar 2010 fand ein Wechsel der Vorstandschaft statt. Seit dem führen Tina und Stefan Heigl (Bild unten) die Projekte verantwortungsvoll weiter. Die beiden sind mit dem Verein seit dessen Anfangsjahren eng verbunden. Sie haben während eines sechsmonatigen Aufenthalts 2001 die erste Krankenstation unseres Vereins aufgebaut.
Auch wenn 2010 ein „Generationenwechsel“ stattgefunden hat – die Philosophie bleibt: Wir möchten den Menschen in Nepal durch die Vermittlung von Bildung ein eigenverantwortliches, zukunftsfähiges Leben ermöglichen.
